Mazesta - Kuren in Sochi

Welt der Gefühle
Wasser, Schwefel, das Land und das Meer sind die wichtigsten Heilmittel in Sochi, die Sochi berechtigen ein anerkannter Kurort in Russland zu sein.

Sochi erstreckt sich rund 145 km entlang des Schwarzen Meeres. Sochi zählt jedes Jahr weit über 2.300 Sonnenstunden und verfügt über ein Klima, welches der subtropischen Klimazone sehr ähnlich ist. Es ist also kein Wunder, dass Sochi gern als Erholungsort in Russland gewählt wird. Liebevoll nennt man Sochi gern auch die Badewanne von Moskau und St. Petersburg. Doch der Ruf eines anerkannten Kurortes in Russland reicht weit in die Geschichte von Sochi zurück und ist wird heute weiterhin ungebremst Weltruf einfordern.

Der Deutsche Bäderführer beschreibt auf sehr ausführliche Weise, die Heilanzeigen für Sochi, die von Arthrosen, Atemwegserkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen bis hin zu rheumatischen Erkrankungen reichen. Das einzige Heilmittel ist jedoch Schwefel in den Quellen, die Sochi nicht nur dem Kurgast präsentiert. Die schwefelhaltigen Thermalquellen im Randgebiet Sochi, im Stadtteil Mazesta wurden schon von namhaften Politikern, Schauspielern und anderen wichtigen Persönlichkeiten gewürdigt und geehrt. Das erste Kurhaus wurde 1902 errichtet. Im Verlaufe der Jahrzehnte sorgten eben jene Politiker immer wieder dafür, dass Sochi als Kurort eher einem Privileg zu Teil wird. Das Noble und die Raffinessen des Bades sind bis heute erhalten geblieben. Dennoch ist es kaum vorstellbar, dass sich der Ort aufgrund von ehemals nur Holzbadewannen in den Höhlen von Sochi zu einem heute weltweit anerkannten Wintersportort, einer begnadeten Sommerdestination in Russland und zu einem renommierten Kurort entwickelt hat.

Diesen besonderen Status Sochi in Russland kann man schon angesichts der einzigartigen Heilstätten, die sich wie ein architektonisches Geflecht aus Hotels, Cafés, Hotels, der Exotik am Schwarzen Meer und einer leidenschaftlichen Vorliebe für Parkanlagen mit Grün, nicht leugnen. Wer während des Kurens und Genesens dennoch Ausflüge unternehmen möchte, wird einmalige Teeplantagen, Buchsbaum-und Eibenwälder treffen, in der „Kransnaja Poljana“ die Sportwelten und die Natur des Kaukasus erleben und dazu Wasserfälle, Schluchten und immer wieder einen anderen Park.

Katja Elflein

Foto: photoopia.com Geralt

Datum: 19.07.2010

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