FIFA-Delegation zeigt sich nach Russland Reise zufrieden

FIFA-Delegation zeigt sich nach Russland Reise zufrieden
FIFA-Delegation zeigt sich nach Russland Reise zufrieden

Sochi ist spätestens seit der Vergabe der Olympischen Winterspiele 2014 an die Russische Riviera nicht mehr nur als reiner Urlaubsort am Schwarzen Meer bekannt, sondern hat sich auch als einen Namen als eine der sportlichen Hauptstädte in Osteuropa gemacht. Sochi 2014 soll in den nächsten Jahren jedoch nicht der einzige Top-Event in Sochi bleiben, zumindest wenn es nach dem Willen der politisch und sportlich Verantwortlichen in Russland geht. Russland hat sich bei der FIFA als einer von insgesamt acht Kandidaten um die Austragung der Fußball-WM 2018 oder 2022 beworben. Welche beiden Länder Gastgeber der Fußball-WM 2018 und 2022 sein werden, gibt die FIFA am 2. Dezember 2010 in Zürich (Schweiz) bekannt. Neben Russland haben dabei Großbritannien, die USA, Australien, Katar als Einzelbewerber sowie die Doppelbewerber Spanien/Portugal, Belgien/Niederlande und Japan/Südkorea ihren Hut in den Ring geworfen.

Sochi wurde vom nationalen Fußball-Verband ebenso als Spielort für die Fußball-WM vorgeschlagen wie die Hauptstadt Moskau, St. Petersburg und Kasan. Bevor die FIFA den Gastgeber für die Fußball-WM bestimmt, werden die Kandidaten von einer Experten-Delegation des Weltverbandes auf Herz und Nieren geprüft, wobei vor allem die Tauglichkeit für einen Sport-Event dieser Größenordnung untersucht wird. Zuletzt weilte die FIFA-Delegation mit Harold Mayne-Nicholls an der Spitze in Russland, wo sie Flughäfen, Hotels, Verkehrswege und die sonstige Infrastruktur in Sochi, Moskau, St. Petersburg und Kasan unter die Lupe nahm. Insbesondere die Sochi Hotels dürften dabei wenig Grund zur Beanstandung geliefert haben, nachdem sich die touristische Infrastruktur an der Russischen Riviera bereits seit vielen Jahren auf höchstem Niveau befindet.

Sehr zufrieden äußerte sich die FIFA aber auch mit der Situation in Moskau, St. Petersburg und Kasan. Darüber hinaus können Sochi mit Olympia 2014 und Kasan mit der Universiade 2013, den Weltsportspielen der Studenten, beweisen, dass Russland ein sehr guter Gastgeber für große Sport-Events sein kann. Auch wenn die Entscheidung über den Gastgeber der Fußball-WM 2018 und 2022 bis dahin längst gefallen sein wird, stehen Russlands Chancen nicht schlecht. Premierminister Wladimir Putin steht uneingeschränkt hinter der Bewerbung und hat der FIFA bereits zugesichert, Fußballern und Fans aus aller Welt während der WM die visafreie Einreise nach Russland zu ermöglichen.

Kai Rebmann

Datum: 25.08.2010

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