Weitere Bewerberstädte

Wladimir Putin in Guatemala Wladimir Putin in Guatemala

Neben Sotschi bewarben sich sechs weitere Städte um die Austragung der Olympischen Winterspiele 2014. Das Bewerbungsverfahren war zweigeteilt. Zunächst wurden die Bewerberstädte von einer Fachkommission besucht und die Aussichten und Voraussetzungen für die Ausrichtung der Winterolympiade geprüft. Kriterien waren neben den eingereichten Planungen auch Faktoren wie die schon bestehende Infrastruktur, die Akzeptanz der Bevölkerung oder die Aussichten, ob die Planungen auch wirklich realisiert werden Können.

Bereits bei der ersten Prüfung sortierte das Internationale Olympische Komitee vier der sieben Bewerber aus. Sofia (Bulgarien), Almaty (Kasachstan), Borschomi (Georgien) und Jaca (Spanien) kamen nicht in die „Endrunde“.

Durch das Fachgremium des IOC wurde Salzburg (Österreich) vor Pyeongchang (Südkorea) als die Aussichtsreichste Bewerbung bewertet. In dieser Runde belegte Sotschi mit seiner Bewerbung nur den Rang drei – allerdings mit ausreichenden Punkten, um die Endrunde zu erreichen.

Vor der Entscheidung des IOC am 4.7.2007 in Guatemala Stadt bemühten sich alle drei verbliebenen Orte darum, Ihr Anliegen international mit verschiedensten Aktionen zu promoten. Die jeweiligen Unterstützerkomitees der Bewerbungen ließen prominente Sportler mit teilweise spektakulären Aktionen für Ihre Stadt werben. So kam zum Beispiel die Russische Flagge auf die höchsten Gipfel eines jeden Kontinents um für Sochi als Olympiastadt zu werben.

Auf der Konferenz des IOC in Guatemala Stadt gaben dann wahrscheinlich doch auch (sport-) politische Faktoren den Ausschlag. Die beiden ursprünglich mit besseren Noten versehenen Bewerberstädte Salzburg und Pyeongchang hatten nach einer mitreißenden Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin das Nachsehen, Sotschi wurde vom IOC als Austragungsort der Winterspiele gewählt.

Foto: sochi2014

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