Mazesta

Der Stadtteil Matsesta liegt in der Rayon Chostinski von Sotschi im Tal des Flusses Matsesta. Administrativ wird Matsesta wiederum in vier Bezirke unterteilt. Hierbei handelt es sich um Neu - Matsesta, Mittel - Matsesta, Alt - Matsesta sowie Matsesta - Tal.

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist Matsesta einer der bekanntesten Kurorte Russlands, da den hier entspringenden Quellen eine heilende Wirkung zugeschrieben wird. Über die Entstehung der Heilquelle erzählt man sich die Legende von Kerenduk, der aus gemeinsam mit seiner Frau aus seinem Dorf vertrieben wurde, da er nicht standesgemäß geheiratet hatte. Das junge Paar nannte ihre Tochter Matsesta. Als ihre Eltern alt und krank wurden, gelang es Matsesta, die bis dahin unterirdischen heilenden Gewässer ans Tageslicht zu bringen. Sie musste dafür jedoch mit ihrem Leben bezahlen, und ihre reine Seele löste sich in dem Wasser auf, das seither ihren Namen trägt.

Nachdem russische Ärzte über die Heilquellen in Matsesta geschrieben hatten, wurden dort erstmals 1902 zwei hölzerne Wannen in einer der Höhlen, in denen das Wasser entspringt, aufgestellt. Rasch verbreitete sich der Ruf von den Wundern, die dieses Wasser vollbringen sollte, und heute beherbergt Matsesta mehrere Sanatorien, die umfassend auf die Bedürfnisse der Kurgäste eingestellt sind.

Neben seinen Kureinrichtungen bietet Matsesta seinen Besuchern viel Grün, was zu ausgedehnten Spaziergängen einlädt. In Orangerien und Gewächshäusern sind exotische Pflanzen aus aller Welt zu bewundern. Sehenswert ist auch das 1998 eröffnete Naturkundemuseum in Matsesta. In zwei großen Ausstellungsräumen thematisiert es den Nationalpark Sotschi - den einzigen Nationalpark im russischen Teil des Kaukasus - sowie die Geschichte des Kurorts Matsesta.

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